Haubenecke hinten rechts. Sieht hier wüst aus, wird aber nach dem Lackieren kaum noch auffallen. Das Holmende mit Auslaufsicke war etwas aufwendiger zu formen.

   

Und bei der linken Ecke das gleiche.

   

Von der Aussenseite sieht das dann auch nicht so übel aus. Mit etwas Spachtel wird man nichts mehr sehen. Das zweite Bild zeigt die bereits ausgeschnittenen Teile aus der Vorderkante der Haube. Also ihr seht in so einem Teil steckt recht viel Arbeit.

 

Teile ausschneiden, einschweissen und schleifen. Wenige Augenblicke später ist die Kante fertig, so siehts aus.

  

Da ich momentan keine Lust mehr auf Karosseriearbeiten habe ist jetzt erst einmal was anderes dran.

Der Auspuff

Ich wollte gerne einen Edelstahlauspuff mit einem etwas vergößerten Durchmesser. Also 2 Universaltöpfe aus dem Offroadzubehör gekauft. 5 Edelstahleinschweißbögen und ein paar Meter Rohr. Alles 60 mm Durchmesser.

Also los gehts die Klamotten zu einem brauchbaren Auspuff zu formen. Als erstes das Hosenrohr anfertigen. Dies ist noch nicht die endgültige Variante. Da es Probleme mit Rissen am Krümmer geben soll, wird auf dem geraden Teil der Rohres noch ein Flexrohr eingesetzt um das Ganze schwingungstechnisch vom restlichen Auspuff zu entkoppeln.

Der schwierigste Teil ist der Mittelteil, da dieser in den Bereich der Hinterachse geht. Hier war es ziemlich aufwendig die richtige Form zu finden. Es sollte ja die größtmögliche Freigängigkeit ohne Klappern erreicht werden.

Und noch der Endtopf, hier mit austauschbaren (verstellbarem) Endrohr.

Das ganze Ding noch komplett verschweissen und etwas mit der Polierscheibe bearbeiten. Das Auge auspufft ja mit ;-)

So sieht das Ding eingebaut aus.

 

 

Zurück zur Karosserie

Nach dem kleinen Intermezzo Auspuff wieder zur Karosse, konkret der Scheibenrahmen. Ein paar Ecken mussten noch geflickt werden. Hier links das Blech ist der zukünftige Anschraubpunkt für die Scheibenrahmenscharniere (was für ein Wort). Innen habe ich die Gewindestücke so angebracht, dass sie noch verschiebbar sind, Korrekturen an der Scharnierstellung also zulassen.

 

Diese Bleche auf beiden Seiten eingeschweißt und Rahmen spachteln und grundieren.

  

Anschließend nassschleifen und eben innen und aussen lackieren.

  

Bei dieser Gelegenheit wurden natürlich noch weitere Teile lackiert. Die Haube und das Scharniermobile. Die Haube auch spachteln, grundieren, schleifen und lackieren.

     

  

Nach dem Aushärten das ganze Zeug montieren. Hier kommt wieder der berüchtigte Moutainbikereifen zum Einsatz.

  

Noch schnell die Frontscheibe eingezogen und es sieht aus wie ein Auto.

So, nun soll als nächstes das Ding fahren. Es ist soweit alles montiert, dass es laufen sollte. Leider hat der Wagen noch keine funktionierenden Bremsen. Also die noch ausstehende Überholung der Bremssättel durchführen. Hier sieht man in welchem versifften Zustand die Sättel waren. Ich hatte trotzdem noch Hoffnung unter der Dreckschicht einen funktionstüchtigen und überholbaren Sattel vorzufinden. Prozedur wie üblich, reinigen, entrosten, lackieren.

  

Nach dieser Prozedur sieht es nun schon besser aus. Diesen Krempel mit Spezialfett einfetten und zusammenbauen, fertig.


Die erste Ausfahrt  (Samstag 25.04.09)

Ein großer Tag, nach über zweieinhalb Jahren Sendepause soll die Kiste wieder laufen. Noch Kühlwasser drauf und die Dieselleitung entlüften dann ist es soweit. Die Spannung steigt. Starten!!!!!

Unglaublich aber wahr, nach einer Kurbelwellenumdrehung läuft er. Dann kanns ja losgehen, Gang rein und ab die Post. Die Höhe ist schon beeindruckend. Der Daihatsu Feroza wirkt flach wie ein Sportwagen dagegen ;-)

Alles prima, da strahlt der Restaurator.

O.K., der Sitz könnte komfortabler sein.

Einfach mal ein bisschen rumjückeln. Wenden auf engstem Raum trainiert die Arme recht gut. Der nicht vorhandenen Servo sei dank.

Fazit der Ausfahrt. Aufm Dorf wohnen ist hilfreich bei Ausfahrten unter den Bedingungen und die sprichwörtliche Zuverlässigkeit ist nachvollziehbar. Die ganze Maloche hat sich schon gelohnt. Das gibt einen zusätzlichen Motivationsschub zur Fertigstellung.


Als nächstes sind die Hecktüren und die Sitze dran, letztere habe ich bestellt, nicht original aber bestimmt auch nett anzusehen.



So, da ist er nun . Sieht doch ganz nett aus. Habe natürlich 2 davon, der andere wird später eingebaut.
Die Sitze werden nun erst einmal drin bleiben, eine Überarbeitung der Originalsitze soll später folgen.

Nach der Aufarbeitung der Seitenteile und der Besorgung verschiedener Gummidichtungen sind die Kameraden nun auch endlich montiert.

Auch die Querstrebe für die Heckklappe ist mittlerweile restauriert, lackiert und montiert.


Auch Dinge wie Innenspiegel und Scheibenwischer haben mittlerweile ihren Platz gefunden. Die Abdeckung für den Wischermotor hatte ich zum Glück doppelt, da die originale schon arg durchrostet war.

 

Wieder was dabei, aufgehübschte Blinker und Hauben- und Scheibenhalter.

 

Als nächstes waren die Türen dran, von den Schweißarbeiten habe ich mal wieder keine Bilder gemacht. Schade, war nämlich ein echter Kampf. Während die Beifahrertür noch sehr gut war, hatte die Fahrertür den üblichen Rostfraß an der Unterkante. Also schnell einen Satz schlecht sitzender Rep-Bleche besorgt und ratz fatz eingeschweißt. Klappte natürlich nur mit erheblichem Verzug am Türblech. Daher habe ich auf der Innenseite 2 Winkel als Verstärkung eingeschweißt. Ist nicht perfekt geworden, Perfektion war aber auch nicht das Ziel. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Während die Türen durchhärten habe ich den Innenraum mit einem Teppich wohnlicher gestaltet. Diesen habe ich aus Portugal und bin mit der Qualität nicht wirklich zufrieden. Ziemlich billige Ware mit einer "naja" Passgenauigkeit.


 

Dann war die Heckklappe dran. Diese hat eigentlich nur an der Doppelung der Unterkante Rost. Deshalb habe ich die innere Doppelung herausgeschnitten, das verbliebene Blech entrostet und einen kompletten neuen Winkel eingeschweißt.

  Auch wenn es wieder eine Rostanfällige Stelle ist habe ich die alte Doppelung wieder hergestellt. Mit ordentlichem Korrosionsschutz wird es auf jeden Fall lange halten. Wieder mal Spachteln, Schleifen, Lackieren und fertig ist die Heckklappe.


Ein bisschen Spinnerei muss auch mal sein. Mini-Verschränkungstest, schon mit Heckklappe.

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